Minimal-invasive Zahnmedizin / Mikrozahnmedizin
Einige wichtige Entwicklungen in der heutigen Zahnmedizin werden unter dem Begriff „minimal-invasive Zahnmedizin“ zusammengefasst. Ziele der minimal-invasiven Zahnmedizin sind es, Zahnschäden nach Möglichkeit überhaupt vorzubeugen (durch Beratung, Kontrollen) und Schädigungen an den Zähnen sehr frühzeitig zu beheben und dabei die gesunde Zahnsubstanz maximal zu schonen.
Weil in der minimal-invasiven Zahnmedizin zumeist optische Vergrößerungssysteme zum Einsatz kommen und weil sich komplexe Behandlungsmaßnahmen auf räumlich kleine Schädigungsgebiete konzentrieren, wird auch oft der Begriff „Mikro-Zahnmedizin“ verwendet.
Große Vorteile durch die minimal-invasive Zahnheilkunde bzw. Mikro-Zahnmedizin ergeben sich in verschiedenen wichtigen Bereichen der Zahnmedizin:
- Diagnostik – Zahnschädigungen wie z.B. die Entwicklung von Karies werden im Frühstadium erkannt.
- Chirurgie – Eingriffe schonen das Gewebe, Wunden werden minimiert, Operationen verlaufen risikoärmer
- Zahnersatz – Durch Feinoptimierung kann eine optimale Kaufunktion und ein Höchstmaß an Trageeigenschaften erreicht werden
- Endodontie – Wurzelbehandlungen mit einer ausreichenden Erfolgsprognose werden durch die Mikro-Zahnmedizin überhaupt erst möglich.

